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Analysemodelle

Jede Auswertung wird mit einem bestimmten Analysemodell durchgeführt. Neue Analysen verwenden standardmäßig das neueste Modell. Eine Analyse kann jederzeit mit einem anderen Modell neu berechnet werden. Die Modelle sind durch einen Namen und eine Versionsnummer gekennzeichnet und nach legendären Bergpässen benannt, zum Beispiel Galibier (v4.2) oder Ventoux (v3.1).

Das neuste Modell: Galibier (v4.2)

Das Galibier-Modell basiert auf einer größeren Datenbasis und nutzt eine weiterentwickelte Methode zur Modellierung des Energiebedarfs, insbesondere des Kohlenhydratbedarfs. Hier ist das Modell in der Lage, über den gesamten Intensitätsbereich hinweg realistischere Vorhersagen zu treffen.

Zudem erzielt das Modell eine höhere Genauigkeit bei der Vorhersage grundlegender Leistungswerte wie VO2max, der anaeroben Schwelle und VLamax. Die Unterschiede zwischen den Modellen Ventoux (v3.1) und Galibier (v4.2) hinsichtlich dieser Werte sind in den allermeisten Fällen jedoch gering, sodass Trainingszonen und andere abgeleitete Kennzahlen kaum beeinflusst werden. Beim Kohlenhydrat- und Fettbedarf liefert die optimierte Methodik des Galibier-Modells (v4.2) realistischere Vorhersagen, die sich durchaus von den Werten des Ventoux-Modells (v3.1) unterscheiden können.

Warum der Kohlenhydratbedarf als Bereich angezeigt wird

Bei Nutzung des Galibier-Modells werden Kohlenhydrat- und Fettbedarf als Bereiche um den wahrscheinlichsten Wert dargestellt. Wie viel Fett bzw. Kohlenhydrate tatsächlich verstoffwechselt werden, hängt unter anderem vom Ernährungszustand (zum Beispiel volle Speicher vs. nüchtern) aber auch von anderen Faktoren, wie zum Beispiel der Temperatur, ab.

Zwischen den Modellen wechseln

Öffne bei einer deiner Analysen das Menü „Weitere Optionen“ und klicke auf „Analysemodell wechseln“. Wähle Ventoux (v3.1) oder Galibier (v4.2) und bestätige die Auswahl.

Die Anpassung des Analysemodells kann sinnvoll sein, um eine unverzerrte Vergleichbarkeit mit früher durchgeführten Analysen zu gewährleisten oder um die verbesserten Fähigkeiten eines neueren Modells zu nutzen.